Hochschulen in der Vierländerregion Bodensee

In der Vierländerregion Bodensee findet sich mit insgesamt 30 akademischen Instituten mit die größte Bildungsdichte Europas. Profilierte Hochschulen in Konstanz, St.Gallen, in der Ostschweiz und in Vorarlberg stehen für Forschung und Lehre auf höchstem Niveau.

29 Hochschulen haben sich dabei zur Internationalen Bodenseehochschule (IBH) zusammengeschlossen und generieren durch den Austausch von Wissen und Ressourcen Synergien zum gemeinsamen Vorteil. Zudem  werden auf Basis dieser Kooperationen weitere Studiengänge angeboten, die ohne grenzüberschreitende Zusammenarbeit nicht möglich wären.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der Hochschulen im Bodenseeland. Durch Klicken auf den Namen der Hochschulen gelangen Sie auf die jeweiligen Internetseiten der Hochschulen:

Grenzüberschreitend:

Deutschland:

  • Universität Konstanz: Universität mit rund 40 Studienfächern in den Bereichen Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Der rasanten Entwicklung in Wissenschaft und Wirtschaft wird durch neue Studiengänge wie ‘Life Science‘ Rechnung getragen. Eingeschrieben sind über 10.000 Studierende aus insgesamt 92 Ländern. Über 130 Hochschulverbindungen mit europäischen Partneruniversitäten sowie weltweite Austauschprogramme sorgen für ein Netzwerk rund um den Globus.
  • HTWG Konstanz: Die Fachhochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (University of Applied Sciences) bietet 19 Bachelorstudiengänge und 13 Masterstudiengänge in den Bereichen Technik (u.a. Maschinenbau, Informatik), Wirtschaft (u.a. Internationale Weltwirtschaftssprachen) und Gestaltung (Architektur, Kommunikationsdesign) an.
  • Pädagogische Hochschule Weingarten: Die Pädagogische Hochschule Weingarten bildet seit über 50 Jahren Grund-, Haupt-, Real- sowie Sonderschullehrerinnen und -lehrer aus. Zur weiteren Vertiefung werden Aufbau- und Erweiterungsstudiengänge angeboten, die auf den Promotionsstudiengang zum Doktor der Erziehungswissenschaft vorbereiten. Heute (WS 2010/2011) sind ca. 2900 Studierende an der Hochschule eingeschrieben.
  • Hochschule Ravensburg - Weingarten: Die Hochschule Ravensburg-Weingarten zeichnet sich durch ihre fundierte, praktisch orientierte Ausbildung u.a. in  den Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, der Informatik sowie dem Sozialwesen aus. Die Studiendauer ist relativ kurz. Über 2500 Studierende, darunter knapp 9 % ausländische Gaststudenten werden in Bachelor- oder Masterstudiengängen ausgebildet.
  • Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg / BA Ravensburg: Die Duale Hochschule Baden Württemberg DHBW bildet in wechselnden Theorie- und Praxisphasen mit einem innovativen Studienkonzept aus. Gemeinsam mit Kooperationsunternehmen bietet die DHBW dreijährige, praxisorientierte Bachelor-Studiengänge in den zwei Fakultäten Wirtschaft und Technik an: Am Campus Ravensburg werden betriebswirtschaftliche Studiengänge verschiedener Schwerpunkte, außerdem Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Mediendesign angeboten. Am Campus Friedrichshafen konzentrieren sich die technischen Studiengänge mit Ingenieurs- abschlüssen als Studienziel. Zehn Studiengänge inklusive Fahrzeugelektronik und Mechatronische Systeme, Informationstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Fahrzeug-System-Engineering sowie Wirtschaftsingenieurwesen stehen zur Auswahl. Die Abschlüsse der DHBW sind allen anderen Hochschul- und Universitätsabschlüssen als international anerkannte Bachelor-Anschlüsse vergleichbar. Durch die studienbegleitende Ausbildung in einem von über 1.300 Partnerunternehmen der DHBW ist praxisnahes Lernen garantiert. Die Übernahmequote der Studenten nach ihrem Abschluss liegt bei über 80 Prozent.
  • Hochschule Albstadt-Sigmaringen: Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen bietet zehn Bachelor- und neun Masterstudiengänge in den Fakultäten Engineering, Business and Computer Science und Life Sciences an. Die rund 2700 Studenten verteilen sich je zur Hälfte auf die beiden Standorte. Praxisorientierung wird in der Hochschule großgeschrieben und für die Ausbildung stehen moderne technische Geräte und Einrichtungen zur Verfügung. Das Career Center bietet Hilfestellung bei der Praktikums- oder Jobsuche, im Akademischen Auslandsamt werden Studenten unterstützt, die internationale Erfahrungen sammeln wollen. Die Hochschule hat weltweit rund 50 Partnerhochschulen.
  • Zeppelin University: Die Zeppelin University, nach Ferdinand Graf von Zeppelin benannt, ist eine private Hochschule direkt am Bodenseestrand. Folgende Studienrichtungen bietet die international vernetzte Hochschule an: Wirtschaftswissenschaften, Kommunikations- und Kulturwissenschaften sowie Managementorientierte Verwaltungs- und Politikwissenschaften. Eine Besonderheit der Hochschule stellt das Coaching dar: jeder Studierende wird von zwei Coaches (einem Lehrenden sowie einem aus einer außeruniversitären Institution) begleitet.

Schweiz

  • FH St. Gallen: Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften gilt als die größte Bildungsstätte der Ostschweiz auf Hochschulniveau.  Sie ist ein Mitglied der Fachhochschule Ostschweiz. Die Hochschule bietet Bachelor- sowie Weiterbildungsstudiengänge in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Soziale Arbeit und Gesundheit an.  Über 2000 Studierende (Stand 2010)nutzen derzeit dieses Angebot. Ihre Besonderheit ist die interdisziplinäre Ausbildung.
  • Universität St. Gallen: Seit über 100 Jahren bildet die Universität St. Gallen in BWL, VWL, Rechts- und Sozialwissenschaften aus. Die durch Praxisnähe und integrative Sichtweise ausgezeichnete Hochschule gehört zu den führenden Wirtschaftsuniversitäten Europas. Aber auch über Europas Grenzen hinaus ist sie ein Begriff, denn sie pflegt Partnerschaften mit über 100 führenden Wirtschaftsuniversitäten weltweit. Dies beinhaltet auch die Möglichkeit von Doppelabschlüssen. Zurzeit sind ca. 5000 Studierende (Stand: 2006) an der Universität St.Gallen eingeschrieben.
  • Pädagogische Hochschule St. Gallen PHS: Die Pädagogische Hochschule St.Gallen blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits im Jahre 1867 wurde die Vorgängerin der PH, die Sekundarlehramtsschule, die damals erste Ausbildungsstätte für Sekundarlehrer in der Schweiz  gegründet. An der PH St. Gallen können Bachelorstudiengänge für die Lehrerausbildung der Sekundarstufe I und II belegt werden.   Es bestehen zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten.
  • Pädagogische Hochschule Thurgau: Im Thurgauer Modell der Ausbildung von Lehrkräften für die Primarstufe folgt auf 3 Jahre Oberstufe (7. bis 9. Schuljahr) die vierjährige pädagogische Maturitätsschule mit einem musischen und einem pädagogischen Wahlbereich sowie einer integrierten beruflichen Grundausbildung. Sie schliesst mit einem Maturitätsausweis gemäß dem Maturitätsanerkennungsreglement (MAR) ab, der zum Studium an allen Universitäten und Hochschulen berechtigt.
  • Pädagogische Hochschule Rorschach: Die Pädagogische Hochschule Rorschach bietet Studiengänge für die Kindergarten- und die Primarschulstufe an. Folgende Studienbereiche können gewählt werden: Berufs- und Studienkompetenzen, Erziehungs- und Bezugswissenschaften, Sprachen und Mathematik, Mensch und Umwelt sowie Gestaltung, Musik, Bewegung und Sport. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit eines Fach- bzw. Vertiefungsstudiums. Auf die Förderung des internationalen Studienaustausches sowie auf Praxisprojekte wird großen Wert gelegt.
  • Pädagogische Hochschule Schaffhausen: Die Pädagogische Hochschule Schaffhausen ist eine Partnerhochschule der Pädagogischen Hochschule Zürich. Folgende Ausbildungsgänge werden angeboten: für Kindergärtner/innen, für Primarlehrperson und das Basisstudium Sekundarstufe 1. Als Besonderheiten der Hochschule lassen sich die Möglichkeiten der persönlichen Beziehungen aufgrund der Übersichtlichkeit sowie der Praxisbezug aufführen.
  • Hochschule in Rapperswil: Die Hochschule für Technik ist eine Teilschule der Fachhochschule Ostschweiz. Es werden folgende Bachelor-Studiengänge aus sechs Bereichen angeboten: Elektrotechnik, Informatik, Maschinentechnik, Bauingenieurwesen, Landschaftsarchitektur und Raumplanung. Zur Weiterbildung bestehen zahlreiche Möglichkeiten in jedem der Fachbereiche. Auch Nachdiplomstudien können belegt werden.
  • NTB Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs: Bachelorstudiengang SYSTEMTECHNIK Internationale Masterstudiengänge im Verbund: - Mikro- und Nanotechnologie (MNT) - - Optische Systemtechnik (MOS) - - Mechatronik (MME)

Liechtenstein

  • Hochschule Liechtenstein: Bachelor- und Master-Studiengänge, ca. 800 Studierende, vielfältiges Aus- und Weiterbildungsangebot, angewandte Forschung und Entwicklung (aF&E), Technologie- und Wissenstransfer (TWT) zwischen Hochschule und Unternehmen und vor allem eine enge Verbindung mit der Wirtschaft bietet die Hochschule Liechtenstein. Seit 2009 im Rang einer Universität, können hier nun auch Doktorgrade erworben werden.
  • Private Universität im Fürstentum Liechtenstein (UFL): Die Private Universität im Fürstentum Liechtenstein bietet postgraduale Studiengänge. Der moderne interdisziplinäre Ansatz und die Konzentration auf berufsbegleitendes Studieren in den Bereichen Medizin und Rechtswissenschaft zeichnen das Institut aus.
  • Liechtenstein-Institut: Das Liechtenstein-Institut bietet keine abschlussorientierten Studiengänge an, sondern fördert wissenschaftliche Arbeiten, z.B. Dissertationen, der Rechts-, Politik-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit Bezug zum Fürstentum Liechtenstein. Träger des 1986 gegründeten Instituts ist ein privater, gemeinnütziger Verein.
  • Internationale Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein: Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein, gegründet 1986. Herausragend ist die ausschließliche Widmung der Philosophie. Hierzu kommen zusätzlich jedes Semester viele international anerkannte Gastdozenten aus dem Bereich Philosophie. Die Hochschule zeigt sich aber auch durch ihre Veranstaltungen in englischer und deutscher Sprache sehr international.

Österreich

  • Fachhochschule Vorarlberg: An der Fachhochschule Vorarlberg (University of Applied Sciences) ist ein Studium der Mechatronik, der Informatik, der BWL, des Wirtschaftsingenieurwesens, der Mediengestaltung sowie der Sozialarbeit möglich. Berufsbegleitende Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Masterprogramme runden das Bild ab. Die Hochschule bietet eine konsequente Begabtenförderung an, innerhalb derer die Studierenden u.a. Erfahrungen in der Forschung sammeln oder eine Assistenztätigkeit ausüben können.
  • Eurostudienzentrum Bregenz: 1981 wurde in Bregenz das erste österreichische Fernstudienzentrum zur regionalen Betreuung der Studierenden an der FernUniversität Hagen in Deutschland gegründet. 1992 wurde es dem Zentrum für Fernstudien der Universität Linz angegliedert und seit 1994 besteht eine Kooperation zwischen den Universitäten Hagen und Linz. Studienmöglichkeiten bestehen z. B. in der Elektrotechnik, der Informatik, der Mathematik, in den Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften sowie in den Sozial- und Kulturwissenschaften.